Entstehungsgeschichte

Der ORF hat in seiner montäglichen THEMA – Sendung - moderiert von Christoph Feurstein - im Sommersemester 2014 ein halbes Jahr lang zwei Klassen der 8. Schulstufe der beiden Schulen AHS - Rahlgasse und NMS - Gassergasse begleitet.

Aus diesem „Experiment", wie das Projekt „Schule fürs Leben" hieß, wurde sehr rasch ein persönliches Anliegen aller Beteiligten, der Schüler, der Lehrer, der Coaches und des ORF-Teams, das Projekt nachhaltig weiter leben zu lassen. Was wird aus den Jugendlichen? Werden sie in Kontakt bleiben? Werden sie ihre gerade entdeckten Interessen und Talente (aus)leben dürfen und können?

Im Juni 2014 gründeten Univ.-Prof. Dr. Gertraud Berka Schmid, eine Mitarbeiterin dieser THEMA – Sendung und Mag. Karin Holdhaus den gleichnamigen Verein „Schule fürs Leben" um einerseits die Kinder des ORF Projektes auch nach dem Scheinwerferlicht weiter zu unterstützen und andererseits vielen anderen Jugendlichen in diesem schwierigen Alter Entscheidungen zu erleichtern und sie dabei individuell zu fördern ihre Ziele zu erreichen. Womit aus einem TV-Experiment ein nachhaltiges Bildungsprojekt wurde.

Das Experiment „Schule fürs Leben" hat gezeigt wie wichtig individuelle Förderung ist, wie wichtig es ist auf die Bedürfnisse und Visionen junger Menschen einzugehen und wie erstaunlich gut auf diese Weise Integration stattfinden kann.

Die Nachhaltigkeit solcher Projekte ist erwiesen und notwendig für alle Schüler und Schülerinnen jeder Altersstufe, wenngleich ganz besonders zwischen der 7. und 10. Schulstufe, in der für die meisten die Orientierung für den weiteren Lebens- und Bildungsweg statt findet. Individuelle Fähigkeiten, Fertigkeiten und gemeinsame Erfahrungen im realen miteinander „Tun", fördern die Neugier, den Drang zum Selbst – Erforschen und Entdecken , aber auch das Verständnis und den Respekt füreinander. Das schafft die Basis für Integration und Toleranz einer ganzen Gesellschaft.

Der Verein organisiert unter anderem Projekte wie Sprachförderung durch Theaterprojekte, Musikförderung durch Rhythmus, Stimme und Bewegung, Biologie durch Exkursionen „Draußen in der Natur", an denen kleinere und größere Gruppen oder die gesamte Klasse teilnehmen und gemeinsam mit den Lehrern, Lehrerinnen und einer Projektleiterin/einem Projektleiter arbeiten und forschen. In diesen integrativen Projekten liegt ein besonderes Augenmerk auf der gesamten Persönlichkeitsentwicklung der Einzelnen. Begabungen werden dadurch sichtbarer und die sich damit entwickelnden Berufswünsche und -ziele wesentlich klarer. Auf diese Art und Weise können die Visionen der Kinder und Jugendlichen gezielter Wirklichkeit werden.

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